Die Marina Duisburg schließt während der Sanierung des Marien-Sperrtors
Die bevorstehende Sanierung des Sperrtors am Marientor hat Auswirkungen auf die Marina Duisburg: Sie muss nach der laufenden Saison für die Dauer der Sanierungsarbeiten komplett schließen. Die Bootsanleger wurden bereits darüber informiert, dass sie ihren Liegeplatz mit Ablauf ihrer Verträge zum Saisonende verlassen müssen.
Die octeo MULTISERVICES, die die Marina im Auftrag der Stadt Duisburg seit vielen Jahren erfolgreich betreibt, hatte bereits im Vorfeld mit Verweis auf die anstehende Sanierung keine Verträge mehr verlängert oder neu abgeschlossen. Denn der Betrieb der Marina ist während der Erneuerung des Sperrtors nicht möglich. Voraussichtlich über drei Jahre werden sich die Arbeiten erstrecken, die Durchfahrt am Sperrtor wird trockengelegt und ist über diesen Zeitraum dauerhaft gesperrt. Die Zu- und Abfahrt zur Marina wird daher nicht mehr möglich sein. Zudem können Boote, wie beispielsweise zur Wartung oder zur Reparatur, nicht aus der Marina oder dem Innenhafen gehoben werden, so dass ein Betrieb auch aus Sicherheitsgründen und aufgrund von Haftungsrisiken nicht möglich ist.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg haben die Bauleistungen für die Erneuerung des fast 100 Jahre alten Sperrtors im Sommer ausgeschrieben. Nach Abschluss des Vergabeverfahrens sollen die Bauarbeiten nach aktueller Planung im Frühjahr 2027 beginnen. Die Fertigstellung ist für 2029 vorgesehen.
„Wir bedauern, dass wir unsere Leistungen über die Bauzeit nicht anbieten können und die Marina schließen müssen. Wir müssen aber – genauso wie unsere Bootsanleger –Verständnis dafür haben, dass es enorm wichtig ist, das 100 Jahre alte Sperrtor zu erneuern. Schließlich ist es das Bauwerk, das Menschen und Infrastruktur in der Innenstadt vor Hochwasser schützt“, sagt octeo-Geschäftsführer Oliver Hallscheidt.
